„Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich“

Dieses schöne Mantra ist mir vorhin auf einem Zettelchen quasi so untergekommen und ich habe kurz inne gehalten und diesen Satz auf mich wirken lassen. Wie viele von uns leben eine wahrlich tiefe Liebe zu ihrem Leben, so dass man sie ihnen tagtäglich ansieht? Liebst du dein Leben? Wie äußert sich das? Wie zelebrierst du es? Wie schätzt du es wert?

Trägst du das Gefühl, vom Leben geliebt zu werden spürbar und bewusst in dir? Kannst du sehen, wie sehr das Leben dich liebt?

Mh- für mich kam die Botschaft heute genau richtig, weil es mir selbst gerade gar nicht gut ging und ich mich soeben daran gemacht habe, an meiner Stimmung und an meinen Blickwinkeln zu arbeiten- wie ich dir schon mal hier berichtet habe, bin ich auch als Mentaltrainerin nicht immer Herrin der Lage und gelegentlich genauso Opfer meiner Gefühle, doch, und darüber bin ich sehr sehr froh, ich erkenne es rasch und weiß mir zu helfen 😉 Deshalb geht es mir langsam auch wieder viel besser- juhu!

Ich übe mich laufend darin, das Bewerten abzulegen und einfach in den jetzigen Moment einzutauchen- es ist eine unglaubliche Herausforderung, auch in wunderschönen Momenten, nicht zu denken: wow, geil, viel besser als ich dachte, etc. etc…, sondern einfach nur wahrzunehmen was ist und zu sein. Verrückt oder? Jahrzehntelanges (unbewusstes)Training hat unser Gehirn ordentlich in diese Richtung getrimmt. Jedenfalls liegt grenzenloses Glückspotential in diesen Gegenwartsmomenten, weshalb es sich extrem lohnt, das „Nichtbewerten und einfach Sein“ so oft es geht in deinem Alltag zuzulassen und es immer wieder auszuprobieren.

Bewerten und vor allem Vergleichen macht unglücklich. Flow macht glücklich. Deshalb gelten Flowzustände auch als eine der besten Varianten, um sich selbst vor einem Burnout zu schützen. Erst heute gelang es mir völlig abzuschalten und einfach nur etwas zu tun, weil es mir gerade Spaß gemacht hat und ich mich in die Tätigkeit hab reinfallen lassen können, ohne an irgendetwas anderes zu denken. Ohne, dass das irgendwie geplant oder beabsichtigt war 😉 Ich hab ein paar herbstliche Pflanzen eingetopft, was ne riesige Sauerei war, danach sah mein Vorzimmerboden aus, als wär ein wildes Tier durchgetrampelt….überall feuchte Erdbrösel *g* Für einen Moment war es mir scheinbar völlig egal, dass ich kleckere- ich hab es einfach schön gefunden die leicht nasse Erde rund um das Pflänzchen im Topf mit den bloßen Händen zu verteilen und für jede Pflanze den passenden Topf (aus kunterbunten, unzähligen) zu finden. Überlege dir mal für dich, welche Dinge dich in Flowzustände bringen, wo kannst du völlig abschalten und Kraft tanken? Und widme dich dann möglichst oft genau diesen Beschäftigungen.

Wenn du im Flow bist- was ja manchmal auch gesamtheitlich gesehen als Lebensphase durchaus vorkommt- fühlst du ganz selbstverständlich wie wohlwollend das Leben dich führt, weil es dich eben liebt und wie sehr du dein Leben liebst, weil es einfach perfekt ist, so wie es gerade ist.

Nimm dir doch das Mantra mit in die neue Woche, ich nehme mir vor, es mir möglichst oft innerlich aufzusagen oder Zuhause auch das eine oder andere Mal richtig kraftvoll, mit lauter, sicherer Stimme.

 

Noch was: wenn du dein Leben liebst, leb es doch richtig richtig, gib deinen Träumen und Wünschen Raum, koste es intensiv aus und tu endlich öfter das, was du wirklich willst 😉 Mich hat das Zettelchen mit dem Spruch nämlich ganz alarmierend genau daran erinnert!

 

Hab noch ein erholsames Wochenende voller Glücksbäder 😉

 

Claudia

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