Du sollst dein Ändern leben ;)

 

 

Meine Lieben,

wie oft sind wir mit Gegebenheiten in unserem Alltag unzufrieden, stellen fest, dass uns gewisse Dinge regelmäßig traurig stimmen und fühlen uns dann hilflos und unglücklich? – Ja, viel zu oft.

Was tun wir dagegen? Meist sehr lange – oder schlimmstenfalls für immer – NICHTS.

Stundenlange Gespräche mit der besten Freundin und dem jahrelangen Kumpel, in denen wir uns im Kreis drehen, sowie unerschöpfliches Selbstmitleid oder – noch kontraproduktiver – jämmerliche „MIMIMIMIMI“- Tiraden bringen uns hier leider nicht weiter….nur weiter rein in die Negativspirale, wir fühlen uns immer mehr ausgeliefert und sind irgendwann nicht mehr in der Lage, lösungsorientiert zu denken!

 

Wie ich gerne sage: Stop this shit 😉

 

Ich ertappe mich selbst natürlich auch immer noch dabei, manchmal zu lange nicht ins Handeln zu kommen und auch ich suhle mich hin und wieder für einen kurzen Moment in meinem vermeintlichen Leid….wobei ich gelernt habe, rasch zu erkennen, wenn ich mich in alten Gewohnheiten verliere, die in keinster Weise zu meinem Glück beitragen.

Dann sage ich mir: Claudia, stop this shit- du weißt, wie es richtig geht!

Schon lange störe ich mich daran, dass mein Freund und ich oft unbewusst zu sehr getrennte Wege gehen, wobei logischerweise die gemeinsame Zeit und das daraus erwachsende Gefühl der Verbundenheit zu kurz kommen.

Wir sind im 10. Beziehungsjahr und dem Partner Freiheiten zu geben ist uns beiden wichtig, allerdings sind wir uns gegenseitig auch sehr wichtig….. nur wie soll man das jeweils spüren, wenn es im Alltagsgeschehen kaum gemeinsame Qualitätszeit gibt?

Konkret sieht das so aus, dass ich nach einem Vollzeit- „Brötchen-verdien-Job“- Arbeitstag mit gefühlten 1000 Ideen im Kopf nach Hause komme (die ich tagsüber unterdrücken und kleinhalten muss), die ich am liebsten alle sofort umsetzen will. Ich baue mir mein Herzensbusiness nebenberuflich auf, ich setze mich weiters dafür ein, dass möglichst viele Menschen erkennen, wie wichtig es ist, bewusst zu konsumieren, nämlich natürlich und umweltschonend, und ich habe Interesse an so vielen Themen, dass ich wahrscheinlich ein eigenes Leben nur zum Lesen aller Artikel und Bücher, die mir relevant erscheinen, brauchen könnte. Nebenbei habe ich Familienmitglieder und Freunde, mit denen ich Kontakt halten will. Ausgleichssport darf auch nicht zu kurz kommen, und und und und und…. also ich werkel dann fleißig rum und mache, wie mein Freund gerne sagt, „Claudia- Sachen“.

Er wiederum zieht sich nach einem Arbeitstag gerne zurück, was für ihn allerdings bedeutet, mit anderen Spielern von Onlinegames endlos zu brabbeln, und natürlich zu gamen, am PC, halb im Schreibtischsessel liegend….

 

DAS kränkt mich immer wieder: Er ist geschafft vom Tag, manchmal genervt, braucht Ruhe und will sich nicht großartig mit mir unterhalten, kann aber uneingeschränkt, lauthals lachend mit seinen Onlinefreunden Unterhaltungen führen?

Ich spreche Dinge direkt an- somit hab ich dazu bereits eine Erklärung von ihm bekommen, die ich allerdings nicht nachvollziehen kann….ich reflektiere jedoch und habe dadurch erkannt, dass ich natürlich ein Teil des „Problems“ bin. Ich verliere mich immer wieder voll in meinem Tatendrang und stelle meist „zu spät“ fest, dass es nun angebracht ist tot müde ins Bett zu fallen und somit kein Raum für gemeinsam gelebten Abend bleibt.

Wenn du es so weit schaffst, dass dir eine weitestgehend objektive und von Schuldzuweisungsversuchen freie Sicht auf die Umstände möglich ist, gratuliere ich dir. An dieser Stelle hast du aber auch noch nichts gewonnen!

Komm rasch ins Tun, handle und stürz dich in Veränderungen. Du fühlst, dass du dein Leben ändern willst, egal in welch minimalen Teilbereichen, dann mach es verdammt noch mal. Lebe dein Ändern!!!!!!

Es geht um deine Lebenszeit, um viele Momente an Lebensgenuss, um dein Glück 😉

Ich hab deshalb vorgeschlagen, den „pc- & gschafftlfreien Abend in unseren Paaralltag zu integrieren. Ein Abend pro Woche, also während der Arbeitswoche von Mo – Fr, an dem keiner von uns beiden seinen PC/Laptop aufdreht, wir nicht mit Herumorganisieren persönlicher Angelegenheiten/Vorhaben anfangen oder am Smartphone/Tablet hängen.

Heimkommen und sich dem Partner widmen und ganz achtsam und bewusst Zeit miteinander genießen.

Eine verhältnismäßig einfache Veränderung, die leicht umzusetzen ist und für uns beide gleichermaßen machbar ist, mit enorm positiven Effekten……..

 

Gerne erzähle ich in einem der nächsten Blogbeiträge noch mehr dazu,

bis dahin wird unser Ändern gelebt 😉

 

Alles Liebe,

 

Claudia

 

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